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Wir suchen Partner für ein Pilotprojekt zur Erzeugung von Wasserstoff aus biogenen Reststoffen wie Klärschlamm, Gülle, Holzabfälle, Mist, Grünschnitt, Plastik usw.

Ideale Partner sind Gemeinden, Kommunen oder Arealeigentümer, die über solche "nutzlosen" Abfälle im Tonnenbereich verfügen und daraus grünen Wasserstoff machen wollen.

Die Erzeugungskosten betragen nur ein Drittel derjenigen mit einer Elektrolyse. Die Anlage ist fertig entwickelt (europäisches Produkt) und kann in Abhängigkeit von Bewilligungen problemlos aufgestellt und in Betrieb genommen werden.

Die Wasserstoffmenge, die die Anlage erzeugt, bewegt sich zwischen ca. 25 Tonnen und ca. 800 Tonnen Wasserstoff (je nach Grösse der Anlage).

Des weiteren steht zusätzlich Abwärme zur Verfügung.

Diese Anfrage richtet sich an Pioniere, die sich mittel bis langfristiig eine unabhängigere Energieversorgung für ein bestimmtes Gebiet aufbauen wollen.

Bei Interesse melden Sie bitte zwanglos bei mir. Wir stehen mit dem Unternehmen in Kontakt und koordinieren.

Tel.: 078 671 40 80

Besten Dank im Voraus.

 

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Sammlung von H2-Vorträgen: jetzt erwerben

Sehr interessantes Angebot von Hydrogen Europe: 

100+ hours of hydrogen webinar recordings + slides

Hier zu erwerben: https://www.digistore24.com/product/408879

Die Titel der Vorträge sind sehr interessant! Beispiele:

✓ Small Scale Steam Reforming (SR) with Green Feedstocks (English) | Antonio José Marin Neto | Hytron & Jens Wulff | NEUMAN & ESSER GROUP

✓ Where does the Journey for PEM Electrolysis go in the next 10 Years? (English) | Dr. Tom Smolinka | Fraunhofer ISE

✓ Hydrogen Infrastructure in and from Canada (English) | Colin Armstrong | HTEC

✓ The world’s first multimodal hydrogen refuelling station (English) | Jaco Reijerkerk | Ekinetix B.V.

✓ Elektrolyseur und post-EEG Windenergieanlagen – perfektes Paar? (German) | Ole Heins, Christoph Schunke | CRATOS GmbH

✓ Grüner Wasserstoff im Mittelpunkt nachhaltiger Auftragsvergabe (German) | Dr. Alexander Csaki | Bird & Bird LLP

✓ Innovative leak detection solutions driving hydrogen safety (English) | Claudio Fecarotta | MSA Safety

✓ Current Status of the Hydrogen Industry & Hyundai Motor Group’s Vision (English) | Ronald Grasman | Hyundai Motor Company

✓ Check it – Waste to Hydrogen (English) | Dirk Gerlach | Modis GmbH CC Leipzig

✓ Large-scale series production of pressure vessels: New machine concept (English) | Martin Grosskreutz | Roth Composite Machinery GmbH

✓ Grüner Wasserstoff – eine juristische Farbenlehre! (German) | Dr. Florian Brahms, Christian Frohberg | BRAHMS NEBEL & KOLLEGEN

✓ Upscaling to Gigawatt projects with strong partnerships (English) | Dr. Christoph Noeres | thyssenkrupp

✓ Infrastrukturperspektive: Wasserstoffbetankung im Schwerlastverkehr (German) | Nikolas Iwan, Lorenz Jung and Nora Oberländer | H2 MOBILITY

✓ Toyota Mirai – 100 Days of Customer Experience (English) | David Wenger | Wenger Engineering GmbH

 

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Forschungsförderung im Bereich Wasserstoff

Geschätzte Interessierte

Gestern fand am Technopark eine Veranstaltung statt zum Thema "Innovationsförderung in Horizon Europe: mehr möglich als man denkt". Speziell wurde darauf hingewiesen, dass trotz des schwierigen Verhältnisses der Schweiz zur EU einige EU-Fördertöpfe auch für CH-Projektpartner weiterhin offen sind. Und in einem entscheidenden Bereich, wo die EU-Türen geschlossen sind (EIC Accelerator), springt der Bund in die Lücke und lanciert den "Swiss Accelerator". In diesem Programm ist es möglich, als Einzelfirma für ein eigenes Forschungsprojekt direkt zu Cash zu gelangen. Hier die Präsentationsfolien.

Spezielles Programm für Wasserstoff

Der Rat der Europäischen Union hat neun neue Europäischen Partnerschaften lanciert, d. h. "Gemeinsamen Unternehmen", zwischen der Europäischen Union, den Mitgliedstaaten und/oder der Industrie erleichtern soll, um in Europa innovative Lösungen für globale Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Technologie und Klima zu entwickeln. Eine dieser "Partnerschaften" betrifft Wasserstoff:

Clean Hydrogen: This partnership will accelerate the development and deployment of a European value chain for clean hydrogen technologies, contributing to sustainable, decarbonised and fully integrated energy systems. Together with the Hydrogen Alliance, it will contribute to the achievement of the Union's objectives put forward in the EU hydrogen strategy for a climate-neutral Europe. It will focus on producing, distributing and storing clean hydrogen and on supplying sectors that are hard to decarbonise, such as heavy industries and heavy-duty transport applications.

Derzeit sind etliche "Calls" ausgeschrieben, bei welchen Projektpartner gesucht werden. Das könnte auch für unser Netzwerk interessant sein.

Mein Angebot: Wir lassen uns demnächst von EURESEARCH beraten, welche Calls für uns in Frage kämen, und wie sich Unternehmen aus dem Netzwerk Wasserstoff Winterthur beteiligen könnten. Wer interessiert ist: bitte melden bei mir (thomas.schumann@tpw.ch).

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Aus dem Summary der Studie:

"Eine zunehmend grosse Herausforderung orten die Studienautoren bei der saisonalen Speicherung von Energie. In allen durchgerechneten Szenarien sind aufgrund der ausgebauten Photovoltaik grosse Stromüberschüsse im Sommer zu erwarten. Das grösste Potenzial, diese Überschüsse in den Winter zu überführen, sehen die Forschenden in «Power-to-X»-Technologien, die die Umwandlung von überschüssigem Strom in speicherbare chemische Energieträger wie Wasserstoff oder synthetisches Methan ermöglichen, sowie in thermischen Speichern wie etwa Erdsondenfeldern."

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Die Studie ist im Journal "Energy Policy" (Elsevier) veröffentlich und verfügbar

 

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 Die OST – Ostschweizer Fachhochschule entwickelt den Prototyp einer Schweizer Wasserstofftankstelle. Auch Burckhardt Compression ist am Projekt beteiligt. Das Forschungsprojekt Swiss Low-Cost Hydrogen Refuelling Station (LCHRS) wird von Innosuisse finanziert.

Die OST – Ostschweizer Fachhochschule entwickelt im Rahmen eines Forschungsprojektes den Prototyp einer Wasserstofftankstelle für die Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des Partner-Unternehmens Kelvion hervorgeht. Das von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse finanzierte Projekt läuft unter der Bezeichnung Swiss Low-Cost Hydrogen Refuelling Station (LCHRS), also Schweizer Niedrigkosten-Wasserstofftankstelle.  

Da derzeit nur grössere Tankstellen von wenigen ausländischen Herstellern verfügbar sind, zielt das Forschungsprojekt LCHRS laut Medienmitteilung darauf ab, den Prototypen einer Schweizer Wasserstofftankstelle zu entwickeln, der mit einem vergleichsweise niedrigen Investitionsaufwand den Einstieg in die Welt des Wasserstoffs deutlich erleichtern soll.

Die OST hat sich für die Verwendung des diffusionsgeschweissten Wärmeübertragers K°Bond von Kelvion im deutschen Bochum entschieden. Der Wärmetauscher K°Bond wird zum Vorkühlen des Wasserstoffs unmittelbar vor dem Einfüllen ins Fahrzeug eingesetzt. Mit seinen Produkteigenschaften hat sich der K°Bond laut der Mitteilung in den letzten Jahren als ideale Wärmetauscherlösung für Anwendungen im Wasserstoffumfeld etabliert. Für die Wasserstoffindustrie wurden bereits Standardmodelle entwickelt, wodurch die Lieferzeiten erheblich verkürzt werden konnten. Für die OST spielt allerdings die Kompaktheit und das geringe Gewicht des K°Bond die entscheidende Rolle für die Auswahl.

Neben Kelvion beteiligen sich die drei Schweizer Unternehmen Burckhardt Compression AGSwagelok Schweiz – Arbor Fluidtec AG und Endress+Hauser Flowtec AG am Projekt, das bis Ende 2022 abgeschlossen sein soll, um anschliessend in die Feldtestphase zu gehen. Das finale Serienprodukt soll modular aufgebaut sein, um flexibel an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden zu können. gba 

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Eine neue Methode der Photopyrolyse erzeugt in wenigen Millisekunden aus Bananenschalen und anderem Bio-Abfall Wasserstoffgas und feste, leitfähige Kohle. So kann jedes Kilogramm getrockneter Biomasse etwa 100 Liter Wasserstoff und 330 Gramm Biokohle erzeugen.

EN: https://actu.epfl.ch/news/getting-hydrogen-out-of-banana-peels/

DE: https://www.ebw.ch/aus-biomasse-wird-in-millisekunden-wasserstoff-und-kohle

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Empa: Navigationssoftwarekonzern HERE übernimmt ein Software-Tool der Migros, das diese gemeinsam mit der Empa entwickelt hat und macht dieses weltweit verfügbar. Mit dem Tool lassen sich die CO2-Emissionen von Lastwagen mit verschiedenen Antriebssystemen für beliebige Routen berechnen. Es kann Logistikern weltweit aufzeigen, auf welchen Routen Wasserstoff-, Elektro-, Biogas- oder Biodiesel-Lastwagen eingesetzt werden können und wie hoch deren CO2-Emissionen im Vergleich zu dieselbetriebenen Lastwagen sind.

Die Meldung hier: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-86847.html

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Wasserstoff-Taxi in St. Gallen gesichtet

Heute Abend am Bahnhof St. Gallen gesichtet: stolzer Taxifahrer mit seinem nigelnagelneuen Toyota mit Wasserstoff als Treibstoff. "Ich tanke bei Avia Osterwalder, ganz einfach."

Gerne wäre ich eingestiegen. Aber mein Bähnli (=Trogenerbahn) wartete bereits gegenüber. Noch klüger, im Zügle...

 

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10. November.

Die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) und die Osterwalder Gruppe haben im September 2019 gemeinsam das Joint-Venture Wasserstoffproduktion Ostschweiz AG gegründet. Zweck des Unternehmens ist die Herstellung von CO2-neutralem Wasserstoff (H2), hergestellt mit Unterstützung des Wasser- und Speicherkraftwerks Kubel. Mit dem heutigen Spatenstich startet der Bau offiziell. Die Inbetriebnahme ist auf den Sommer 2022 geplant.

https://h2mobilitaet.ch/sak-und-osterwalder-gruppe-starten-mit-dem-bau-ihrer-wasserstoff-produktionsanlage-im-st-galler-kubel/

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H2-Akteure in der Schweiz

Schweizer Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Forschung & Technologie (energyresearch.ch)

Hier gibt es eine Übersicht zu den aktiv tätigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Thema Wasserstoff.

Sowie eine Übersicht über die laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekte zum Thema Wasserstoff.

Was mir fehlt: Wo sind die ANWENDER von Wasserstoff-Technologien. Verschläft die Schweiz gerade einen ganz wichtigen Trend auf dem Weg zur nachhaltigen Energiewirtschaft ?

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Geschätzter Leser

Erneut kann ich nicht anders, als ein weiteres Vorhaben von ausserhalb zu erwähnen, das beispielhaft ist:

In Deutschland hat der Wasserstoffrat bereits 2020 einen Leitfaden und Aktionsplan erarbeitet, der darlegt, wie der Deutsche Mittelstand aktiv werden kann bei der Umwandlung der fossilen Energiewirtschaft in eine auf Wasserstoff basierende zukünftige Energiewirtschaft.

Wasserstoff Aktionsplan Deutschland 2021–2025 (wasserstoffrat.de)

Lesenswert !

Frage: Und was passiert in der Schweiz? Haben wir einen vergleichbaren "think tank", der über Wasserstoff in der Schweiz nachdenkt?

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Unser Nachbar im Osten, St. Gallen, macht es vor:

In einer Public-Private-Partnership mit SAK und der Osterwalder AG entsteht eine Wasserstoff-Produktionsanlage. Ab kommenden Sommer wird im Sittertobel in der Stadt St.Gallen Wasserstoff produziert. Dieser treibt Wasserstofflastwagen an. Hier der Artikel im St. Galler Tagblatt. Die Anlage werde eine elektrische Leistung von 2,5 Megawatt haben und jährlich so zwischen 220 und 250 Tonnen Wasserstoff produzieren können.

Das müssten wir in Winterthur doch auch hinkriegen!

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Wasserstoff-Tankstelle zu Hause

Hans Kellner, Chef von Messer Schweiz, hat sich aufgrund der Tatsache, dass es (noch) kein flächendeckendes H2-Tankstellennetz in der Schweiz gibt, eine Alternative überlegt. «Die Idee zur Heimtankstelle und die Tankstelle selbst sind von uns», erläutert Kellner am Messer-Firmensitz in Lenzburg AG. «Und das Herzstück, den Verdichter, hat die EPFL – also ETH Lausanne – in den letzten neun Jahren entwickelt.» 

Derzeit entstehen Pilotanlagen, noch 2021 soll der Verkauf starten. «Nun soll eine autarke öffentliche Tankstelle geplant werden, um Verkehr durch Lieferung von Wasserstoff zu vermeiden und alle ohne eigene Tankstelle zu versorgen», so Keller. Messer ist der grösste Wasserstoff-Lieferant der Schweiz.

Da erinnern wir uns doch an den Beitrag von Heinz Baumann an unserem ersten Treffen, bei welchem er seinen entwickelten Verdichter vorgestellt hat..

 

Der Artikel: https://www.blick.ch/auto/news_n_trends/vordenker-der-mobilitaet-hans-kellner-er-bringt-uns-die-wasserstoff-tankstelle-nach-hause-id16841605.html

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H2-betriebene Ladestation für E-Fahrzeuge

Ja, eine solche Pilotinstallation entsteht demnächst in St. Gallen, wie H2-Energy im neuesten Newsbeitrag berichtet:

kvyreen – Elektro-Schnellladung mit grünem Wasserstoff, jederzeit und überall - H2energy 

Der erste kvyreen im Testbetrieb

Beim kvyreen handelt es sich um einen geschlossenen Kubus, in den die gesamte Technik integriert ist. Über eine Brennstoffzelle (Automobil-Serienproduktion, von Toyota), einen Wechselrichter und eine Ladestation (beides vom Projektpartner ABB) wird der grüne Wasserstoff für die Schnellladung von Batterie-Elektrofahrzeugen verfügbar gemacht.

Die wichtigsten Vorteile des kvyreen:

  • Netzstabilität: Trotz hoher Ladeleistung wird das örtliche Stromnetz nicht belastet und Stromengpässe werden vermieden – unabhängig von der Tages- und Jahreszeit.
  • 100% erneuerbare Energie: Fahrerinnen und Fahrer von Batterie-Elektrofahrzeugen können zu 100% darauf zählen, dass sie mit erneuerbarer Energie unterwegs sind.
  • Mobile Lösung: Durch die standortunabhängige Lösung lässt sich der kvyreen immer dort einsetzen, wo der Aufbau einer netzbetriebenen Schnelllade-Infrastruktur nicht oder noch nicht machbar ist, sei es aus logistischen oder wirtschaftlichen Gründen. Damit kann immer eine bedarfsgerechte Ladekapazität angeboten werden.
  • Rasch verfügbare Technologie für die Unterstützung der Klimaziele, wie sie durch die Energiestrategie 2050 definiert sind.

Dabei fokussiert der Einsatz des kvyreen nicht nur auf batterie-elektrische Strassenfahrzeuge, sondern auch auf andere Anwendungen wie batterie-elektrische Baumaschinen.

Wäre doch auch etwas für Winterthur ?!?

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